Donnerstag, 12. Oktober 2017

Wie du dein Kind vor sexuellem Missbrauch schützen kannst (1)



Nachdem das Thema in den vergangenen Tagen in den Medien sehr präsent war, fragen sich viele Eltern, was sie tun können, um ihr Kind vor sexuellen Übergriffen zu schützen.

Wie kann man Kinder stark gegen sexuellen Missbrauch machen?Ich habe für dich wichtige Punkte, die dein Kind stark gegen Missbrauch machen, zusammengetragen.
Heute gibt es die ersten drei Empfehlungen, weitere habe ich im nächsten Artikel für dich.



Alters- und entwicklungsgerechte Aufklärung


Versuche die Fragen, die dein Kind zur Sexualität hat, nicht aufzuschieben. Auch im Kleinkindalter haben Kinder Fragen und die solltest du alters- und entwicklungsgerecht beantworten, denn die Aufklärung von Kindern vollzieht sich kontinuierlich und beginnt nicht irgendwann, wenn sie "alt genug" sind.
Warum ist das wichtig? 
So signalisierst du deinem Kind: Du kannst mit jedem Anliegen zu mir kommen und dich mit deinen Interessen und Sorgen an mich wenden. 



Selbstbestimmter Umgang mit dem eigenen Körper


Darf dein Kind seinen Körper frei erkunden und sich berühren oder hast du ein komisches Gefühl, wenn es den Penis oder die Scheide berührt? Wenn ja, dann mach dir bewusst, dass es nicht schlimm ist, wenn dein Kind seinen Körper entdeckt. Im Gegenteil, es ist etwas Positives und sollte nicht durch ein "Nimm die Hände vom Pullermann" verhindert werden.
Warum ist das wichtig? 
So kann dein Kind lernen, was sich angenehm anfühlt und welche Berührungen und Gefühle es nicht mag. Und es lernt außerdem, dass niemand anderes, auch nicht Mama oder Papa über seinen Körper bestimmen oder entscheiden darf.



Körperteile richtig benennen


Schnecke, Pillermann, Mumu..... Viele Eltern sind sehr kreativ, wenn es darum geht, sich Kosenamen für Penis und Scheide auszudenken. Kinder sollten jedoch die korrekte Bezeichnung für die Geschlechtsorgane kennen und Eltern sollten die Begriffe selbstverständlich und ohne Scham benutzen.
Warum ist das wichtig?
Mit diesen Körperteilen muss doch etwas komisch sein, wenn man sie nicht genauso einheitlich benennt, wie den Arm und die Nase, oder?  Dass mit diesen Stellen des Körpers scheinbar etwas anders ist, kann ein diffuses "komisches" Gefühl bei Kindern hervorrufen und dazu führen, dass sie Hemmungen haben, Erwachsene anzusprechen, wenn sie Hilfe brauchen.
Und noch ein Grund, warum es wichtig ist, die korrekte Bezeichnung aller Körperteile zu kennen: Je genauer Kinder beschreiben und erklären können, desto besser können sie sich Hilfe holen. 

Das waren meine ersten drei Ratschläge, wie du das Risiko minimieren kannst, dass dein Kind Opfer von sexuellen Übergriffen wird und du dein Kind stark, selbstbewusst und selbstwirksam machen kannst.



Hier findest du den zweiten Teil: Wie du dein Kind vor sexuellem Missbrauch schützen kannst



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