Freitag, 2. September 2016

6 Wochen Ferien - Wir haben es geschafft!


 


Es ist so weit!
Wir haben die 6 Wochen Folter Ferienzeit überstanden.


Am Montag beginnt in Berlin wieder die Schule und wir haben es geschafft, den Sommer psychisch gesund zu überstehen.
Verstehe mich nicht falsch, ich liebe es, Zeit mit meiner Tochter zu verbringen.
Das Problem ist nur, dass sie gerade in ein Alter kommt, in dem sie es nicht mehr ganz so spannend findet, Zeit mit ihren Eltern zu verbringen.
Soweit ganz normal und vollkommen in Ordnung, ist es doch die Zeit, wo die Peer Groups immer wichtiger werden und die Eltern...... naja eben die Eltern sind.
(Erinnern wir uns kurz dunkel zurück.)





Das Problem an der Feriensache ist, dass gar keine Peer Groups verfügbar sind.


Freunde meiner Tochter? Suchst du hier vergebens.
Kinder im Alter meines Kindes? Vergiss es!
Alle weg. Weg. 6 Wochen lang.
Und nein, nicht im Urlaub, jedenfalls nicht die ganzen Sommerferien lang, denn soviel Urlaub hat ja niemand von uns Eltern.
Nein, sie sind in Kursen.
Nähkursen, Schwimmkursen, Sprachkursen, bei Workshops zu Sport, Musik, Theater, Natur und Technik.
Was ist hier los?





Bin ich tatsächlich die einzige Mutter in Berlin, Prenzlauer Berg, die das komisch findet?


Sollten Kinder sich nicht einfach draußen treffen, mit dem Fahrrad um den Block fahren, Geheimnisse austauschen und die Ferien genießen?
Ohne Erwachsene, ohne Anleitung?
Ist es nicht absurd, dass ich darüber nachdenke, auch meine Tochter in Kurse zu schicken, damit sie gleichaltrige Kinder zu Gesicht bekommt, entgegen meiner Überzeugung?
Können wir nicht bitte wieder Kinder Kinder sein lassen und aufhören, sie zu kleinen Erwachsenen zu formen?
Ihnen erlauben, ihre Freizeit selbst zu gestalten, ohne permanente Betreuung und Beschäftigung?

Das ist ein Traum, nicht nur für mich, sondern vor allem für meine Tochter, die dann weniger gefrustet wäre, weil sie nicht mehr den Großteil ihrer Ferien mit ihren Eltern verbringen müsste und tun könnte, was man als 10 jähriges Kind normalerweise tut.
Eigenständig und frei, zusammen mit Freunden und Freundinnen die Welt entdecken!





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